- Kunstausstellungen
- Kabarettveranstaltungen
- Kindertheater und das
- Kommunale Kino
Was in Coesfeld so los ist, können Sie im Veranstaltungskalender nachschlagen. Für Kulturinteressierte bietet Coesfeld zahlreiche Museen an: Stadtmuseum /Walkenbrückentor Natz-Thier-Haus Kunstverein Münsterland e.V. Anna-Katharina-Emmerick-Haus Puppen- und Spielzeugmuseum Heimathaus Lette (Heimatmuseum) Glasmuseum Alter Hof Herding Eisenbahnmuseum Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld) Windmühle Lette
Museen im Stadtplan / Routenplanung
Das Walkenbrückentor war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts (1383). Das Tor wurde in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt. Heute stellt es das einzige noch erhaltene von ehemals fünf Stadttoren dar.
Neugestaltung des Museums
Das Stadtmuseum Coesfeld möchte seine Ausstellungsbereiche inhaltlich und räumlich nach nunmehr zwanzig Jahren ab 2008 völlig neu gestalten. Einer der Schwerpunkte des Walkenbrückentormuseums ist in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines Begegnungs- Lern-, Erinnerungs-, Gedenk- und Fortschreibungszentrums zur Geschichte der jüdischen Gemeinden besonders für den EUREGIO-Raum. Dies soll vor allem anhand der Darstellung von Einzelschicksalen von jüdischen Mitbürgern aus Coesfeld und dem Münsterland, mit einem stark überregionalen, grenzüberschreitenden Bezug in die Niederlande hinein erfolgen.
Das Projekt soll zukünftig in seiner Ausrichtung und Gestaltung eine Piloteinrichtung mit innovativer und beispielgebender Multimedia und Interaktion in der museumsdidaktischen Darstellung wie auch in der museumspädagogischen Erschließung von Erinnerungs- und Gedenkkultur über die Grenzen des EUREGIO-Raumes darstellen.
Der erste Teilabschnitt mit den Themen Nationalsozialismus und jüdisches Leben wurde im Januar 2012 eröffnet.
Öffnungszeiten/Eintrittspreise
Samstag und Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr
Eintritt:
Der Eintritt ist kostenlos. Für Gruppentermine und Führungen melden Sie bitte gerne per Telefon oder E-Mail an. Besucher melden sich bitte an der rechten Tür (Klingel) oder telefonisch unter 02541-94810. Sie können uns auch gerne eine eMail schreiben. Schreiben Sie bitte an das.tor@coesfeld.de.
Das Hinterhaus der alten Zinngießerei Thier in der Pfauengasse bestand in seiner Grundsubstanz schon im 17. Jahrhundert. Es ist eingeschossig aus Backsteinen errichtet und hat ein Satteldach.
Dieses Gebäude ist wohl das letzte Nebengebäude eines Bürgerhauses, das in Coesfeld vorhanden ist. Hier wohnte der Coesfelder Heimatdichter Natz Thier. Heute beherbergt das Haus ein Werkstattlädchen der Behindertenwerkstatt "Haus Hall" sowie eine Natz-Thier-Gedenkstätte. In der Ausstellung wird sowohl auf die Handwerksgeschichte als auch die Geschichte der Heimatbewegung in Coesfeld eingegangen. Deshalb finden sich neben Exponaten zu Natz Thier auch zur Illustration Grafiken des Coesfelder Malers und Grafikers Heinrich Everz. Das Museum konnte mit Unterstützung der Nordrhein-Westfalen Stiftung 1995 eingerichtet werden.
Besuchsanschrift:
Natz-Thier Haus, Pfauengasse 6, 48653 Coesfeld (Parkplatz direkt vor dem Haus)
Postanschrift: Stadtmuseum Coesfeld, Mühlenplatz 3 , 48653 Coesfeld
Öffnungszeiten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkstattlädchens gewähren zu den Geschäftsöffnungszeiten Einlass in die Schausammlung. Mo. - Fr. 09.30 Uhr - 12.00 Uhr, 14.30 Uhr – 18.00 Uhr, Sa. 9.30 Uhr – 12.30 Uhr Führungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten mit dem Stadtarchiv unter der Tel-Nr. 0 25 41 / 88 00 18 vereinbart werden.
Eintritt frei Kunstverein Münsterland
Jakobiwall 1, 48653 Coesfeld Der Kunstverein Münsterland wurde 1998 in Coesfeld gegründet. Der Ausstellungsraum am Jakobiwall in der Stadtmitte Coesfeld umfasst 230 qm. Der Kunstverein Münsterland unterstützt und fördert insbesondere freischaffende zeitgenössische Künstler, stellt Kontakte her zwischen Künstlern und Publikum und macht es sich zur Aufgabe, durch regelmäßige Austellungen, Vorträge, Museums- und Atelierbesuche sowie Kunstreisen die Kunstvermittlung zu intensivieren und zu fördern. Besondere Musikveranstaltungen, Lesungen und Beiträge zur regionalen Kulturförderung runden das jährliche Veranstaltungsprogramm ab. Sämtliche Veranstaltungen, insbesondere die regelmäßigen Ausstellungen in der Galerie am Jakobiwall, stehen jedem Kunstinteressierten offen. Tel. 0 25 41/ 88 07 11
Fax.0 25 41/ 88 07 14 Internet: www.kunstverein-muensterland.de
Öffnungszeiten:
Mi. bis Fr. 14.00-18.00 Uhr, Sa. 10.00-13.00 Uhr, So. 11.00-17.00 Uhr
Eintritt frei Anna-Katharina-Emmerick-Haus Geburtshaus der 2004 selig gesprochenen Mystikerin des Münsterlandes
Anschrift: Luise Steens, Emmerickweg 20, 48653 Coesfeld
Infos und Führungen: Tel. 0 25 41/ 44 61
Puppen- und Spielzeugmuseum Walkenbrückenstraße 25,
48653 Coesfeld
(Eingang über das Foyer der Stadtbücherei Coesfeld) In einem denkmalgeschützten Gebäude im Centrum der Stadt Coesfeld beherbergt der mit schöner Wand- und Deckenmalerei versehene Museumsraum eine Puppen- und Spielzeugsammlung aus der Zeit von 1810 bis 1950. Die umfangreiche Sammlung geht zurück auf die jahrzehntelange Sammlertätigkeit von Hedwig Janning. Ihre besondere Liebe gilt seltenen Celluloidpuppen aus dem In- und Ausland. Aber auch Puppen aus Holz, Wachs, Papiermaché, Masse und Porzellan komplettieren den Ausstellungsreigen. Zahlreiche historische Puppenstuben, ausgehend vom Biedermeier über die Gründerzeit und den Jugendstil bis in die 1940er Jahre dokumentieren den Wandel des Wohnstils und geben ein anschauliches Bild bürgerlichen Berufs- und Familienlebens in dieser Zeit. Historisches Blechspielzeug namhafter Hersteller und eine einzigartige Puppenstubensammlung geschaffen von dem Wahl-Coesfelder Konrad Werner (1923-1993), runden die chronologisch aufgebaute Puppen- und Spielzeugsammlung ab. Tel. 0 25 41/ 70 912
(auch für Sonderöffnungen und Führungen) Internet: www.puppenmuseum-coesfeld.de
Öffnungszeiten: Mi., Sa., So. 14.30-17.30 Uhr
Heimathaus Lette Das Heimatmuseum präsentiert Exponate aus der Ur- und Frühgeschichte des Letter Raumes. Fundgegenstände aus den Grabungen auf dem Gelände des Hauses Lette, dokumentiert durch Urkunden, Wappen, Fotos und Lagepläne geben Auskunft über den ehemaligen Rittersitz und seine Kapelle. Bodenfunde der Letter Kirchengrabung in den Jahren 1977-1980 verdeutlichen das kirchliche Dorfleben ab dem 12. Jahrhundert.
Eine große Halle ist den landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten vorbehalten, war es doch der Hauptwirtschaftszweig der Region. Beispielhaft wird auch der Hausbau im Münsterland, mit Wandausfüllungen aus Reisiggeflecht und Lehm, dargestellt. Außerdem ist der Hausrat der Bürger und Bauern zu sehen: Backformen, Waagen, Butterstampfer, Kaffeemühlen und Nähmaschinen.
Eine umfangreiche Darstellung finden das Gemeindewesen, die Schul- und Vereinsgeschichte und Nachweise über den Rittersitz „Haus Lette". Hierzu gehören alte Schulverordnungen und -fotos, Königsschilder der Schützenvereine und Auszüge aus dem Tauf- und Markenpachtregister. Damalige Machtverhältnisse werden durch Freibriefe, die Entlassungsurkunden aus der Leibeigenschaft, dokumentiert. 
Öffnungszeiten des Heimatmuseums:
Jeden 1. Sonntag im Monat, 15-17 Uhr
Einzel- und Gruppenbesichtigungen nach Vereinbarung Heimat- und Verkehrsverein Lette e.V., Bahnhofsallee 10, 48653 Coesfeld-Lette, Tel. 02546/ 234, Fax. 02546/ 760 447 Internet: www.heimatverein-lette.de
Eintritt: Erwachsene 1,00 Euro
Erwachsene mit Führung 1,50 Euro
Schülerinnen und Schüler 0,50 Euro
Schülerinnen und Schüler mit Führung 0,80 Euro
Die Tenne des alten Schulzenhofes in Coesfeld - Lette, dessen jetzige Substanz aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist heute ein Konzertsaal.
Seitdem die Familie Ernsting 1977 Besitzer des Alten Hof Herding wurde, fanden auf der Tenne zahlreiche Veranstaltungen statt. Dort wo ehemals die Zehntscheune stand - um den zehnten Teil der Ernte der abgabepflichtigen Höfe zu sammeln - wurde 1996 ein Glasmuseum gebaut, das erste Glasmuseum der Bundesrepublik überhaupt! Mit der Eröffnung des Glasmuseums im Jahre 1996 avancierte der Alte Hof Herding zu einem Kulturzentrum für ein breites internationales Publikum.
Das langgestreckte Glasmuseum ist aus gesägtem Ibbenbürener Sandstein errichtet. Die klare bodenständige Struktur unterstreicht die Dauerhaftigkeit seiner Funktion. Im Innern zeigt es auf zwei Ebenen, deren Wände in lichtem Weiß strahlen, die Schätze aus Glas, die die Stifterin Lilly Ernsting sammelte.
Einzigartig sind die wechselnden Ausstellungen moderner Glaskunst von renommierten Künstlern aus verschiedenen Ländern, wie Frankreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und vor allem Italien.
Mit der jährlich wiederkehrenden Ausstellung "Neuerwerbungen" werden jene Objekte präsentiert, die im vergangenen Jahr von der Ernsting Stiftung angekauft wurden. Sie repräsentieren die aktuellen Strömungen der Glaskunst vor allem im europäischen Bereich. 
Ernsting Stiftung Alter Hof Herding,
Letter Berg 38, 48653 Coesfeld-Lette Tel. 0 25 46 / 93 05 11
Internet: www.ernsting-stiftung.de
Öffnungszeiten des Museums:
Mi, Sa und an Feiertagen: 14.00 - 17.00 Uhr
So: 11.00 - 17.00 Uhr
Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich (Gebühr: pro Führung 15,00 €)
Eintritt:
Einzelkarte 1,50 €
Kombikarte 2,00 €
(Museum und Depot)
Kinder und Jugendliche frei
Eisenbahnmuseum Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld)
Dem Eisenbahnfreunde-Verein Alter Bahnhof Lette (Kr. Coesfeld) verdankt Coesfeld-Lette den Erhalt des alten Bahnhofsgebäudes als Eisenbahn-Museum.
1874 begann der Bau der Bahnstrecke von Dortmund über Gronau nach Enschede. Diesem Bau mussten leider auch Reste der Gräften vom "Haus Lette" weichen.
Der Betrieb der Bahnstrecke konnte am 30.09.1875 mit einer Haltestelle in Lette aufgenommen werden. Um 1907 wurde die Haltestelle mit Bahnhofsgebäude zu einem "richtigen" Bahnhof aufgewertet. Bahnhofsallee, 48653 CoesfeldTel. 02546 / 12 38 (B. Klöpper, Lette) oder Tel. 02541 / 69 86 (W. Farwick, Goxel) Internet: www.bahnhof-lette.de
Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 15.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 1,00 Euro, Schülerinnen und Schüler: 0,50 Euro
Windmühle Lette
Die Letter Windmühle aus dem Jahr 1812/13 ist das Wahrzeichen des Ortsteils Lette. Sie wurde als Ersatz für die ehemals zum Rittersitz Lette gehörende Wassermühle errichtet. Dieser Aufbau wurde durch die Aufhebung des Fürstbischhöflichen Mühlenregals, kurz zuvor durch Napoleon, ermöglicht.
Die Mühle ist eine viergeschossige, hölzerne holländische Achtkant-Kappenwindmühle mit einem Umgang im ersten Geschoß. Erfinder des Mühlentyps war Ing. Jan Adrian Leegwater aus Holland. Sie ist mit 20.000 Holzschindeln belegt und hat eine Höhe von 21 m und drei Arbeitsböden (Mehlsteinböden und Kappenboden). Ein Laufstein wiegt ca. 3.000 Pfund. Sie steht auf acht Eckständern, die vom Sockel bis zur Kappe reichen. Der Windbetrieb wurde im Jahre 1934 eingestellt, die zwei Mahlwerke betrieb man später elektrisch weiter. Infos und Führungen nach Voranmeldung: Tel. 0 25 46/ 234
Eintritt: 0,50 Euro, Schüler 0,25 Euro

